Bezirks- und Vereins-Abpaddeln

13 Okt

Ende September findet traditionell das Abpaddeln des Bezirks 10 – OWL beim WSV Beverungen statt.

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Wir nutzen diese Gelegenheit und veranstalten dort auch gleich unser Vereinsabpaddeln.

In Beverungen gibt es seit Anfang des Jahres ein neues Pächter-Paar, frisch verheiratet, so dass wir den jungen Leuten ein kleines Gastgeschenk mit Spezialitäten aus den verschiedenen Regionen der angereisten Kanu-Vereine überreicht haben.

Bei angenehmen Temperaturen konnten die üblichen Strecken von Gieselwerder bis Beverungen und am Sonntag dann von Beverungen bis Höxter gepaddelt werden.

 

Wildwasserurlaub im Soča Tal

11 Sep
von Jörn, Christian und Steffi
 
Boote, Campingzubehör und Auto, das war das Equipment für unseren Wildwasser Trip nach Slowenien. Nach einer langen, aber lohnenswerten Autofahrt quer durch Deutschland, Österreich und ein kleines Stück durch Italien, sind Christian, Steffi und ich schließlich im Kajak Camp Toni, welches direkt an der Soča liegt, angekommen. Dort bot sich uns ein wahres Wildwasser Paddel Paradies, welches wir für knapp 2 Wochen erkunden konnten.
Jede Tour war für uns ein Highlight, die Landschaft war sehr beeindruckend und das Wasser bedeutend klarer und schwungvoller als das unserer heimischen Werre.
Für Trinken war daher auch jederzeit gesorgt, dafür war das Soča Wasser sauber genug und mit 8 °C Wassertemperatur auch immer erfrischend kühl. Einen Tag waren wir auch wandern und haben den Mangart (2679m) bestiegen. An allen anderen Tagen stand selbstverständlich ein strammes Paddel Programm auf dem Plan, sodass wir uns am Abend alle auf das selbstgekochte Essen über dem Gaskocher gefreut haben und es genossen haben, am Lagerfeuer neue Kraft zu tanken.
 
Es war ein toller Urlaub, der uns allen viel Spaß gemacht hat.
 
Für alle Paddler, die eine spektakuläre Wildwasserstrecke suchen, kann ich das Soča Valley nur empfehlen. Im Video sind ein paar Ausschnitte zu sehen. Viel Spaß beim Gucken. 
 

Pandemie bremst auch 2021 Drachenboot-Teams aus

4 Aug

Nachdem die Drachenboot-Regatta des Herforder Kanu Klub, das „flat-water-race“, schon vor einigen Wochen pandemiebedingt abgesagt werden musste, steht nun auch aktuell für die vom HKK organisierten  Drachenbootrennen auf dem Schiedersee fest:

keine PHOENIX CONTACT Drachenboot-Regatta 2021!

Für die ehrenamtlich durchführenden Vereine ist das Risiko, kurzfristig mit hohen Anforderungen an Hygienekonzepte konfrontiert zu werden, zu groß. Letztlich wäre dann bei steigenden Inzidenzzahlen auch unter Umständen wenige Stunden vor der Veranstaltung nur eine Absage möglich.

Wir hoffen, dass wir 2022 wieder gemeinsam mit euch Drachenbootrennen auf der Werre oder dem Schiedersee durchführen können.

 

Ostsee ²

27 Jun

Zweimal Ostsee in drei Wochen!

Trotz der Corona-Absage des Baltic Seafestival trafen sich Ende Mai ca. 60 Oceansportler in der Eckernförder Bucht um gemeinsam einige Trainings-Touren zu paddeln. Allerdings waren die Wind- & Wellenbedingungen so schlecht, dass die geliebten (und dafür waren wir doch trotzdem angereist) Downwinds ausfielen.

Erst kurz vor knapp erteilte die Landesregierung MV die Genehmigung für das Hawaiian Sportfestival in Rerik, wo dann auch die bereits für 2020 angesetzte Deutsche Meisterschaft im OceanSport des Deutschen Kanu Verbandes nachgeholt werden konnte.

Traumhafte Bedingungen für Urlaubshungrige und Sonnenanbeter aber wie zuvor in der Eckernförder Bucht, sorgte eine platte Ostsee ohne Wind für Frust bei den über 100 Kanuten.

Und so wurde die „Downwindstrecke“ (den Namen hatte sie wirklich nicht verdient)  von Timmendorf (Insel Poel) nach Rerik eine fast 22 Km lange Hitzeschlacht.

Neben dem fehlenden Rückenwind sorgte die Schwimmweste für weitere Strapazen. In dem Feld der 26 OC1 – Kanuten belegte Jens Steffen in der Zeit von  2:08.45  den 12. Rang – in der Ü40-Wertung Platz 7 von 14 Paddlern.

Und wer das Ganze noch einmal ausführlich lesen möchte drückt auf „more“. 

Part I

Ende Mai sollte die größte OceanSport-Regatta, das Baltic Seafestival 2021  in der Eckernförder Bucht stattfinden. Doch bereits Wochen zuvor mussten die Veranstalter, aufgrund der angespannten Corona-Situation, den Teilnehmern absagen. Besonders schade, da neben den etablierten Klassen OC 1 & 2 und Surfski 1 & 2, auch in der Klasse OC 6 und SUP gemeldet werden konnte.

Das Interesse war so groß, dass selbst die anvisierte Obergrenze von 200 PaddlerInnen nicht ausreichte. Trotz der Absage machten sich neben mir auch noch ca. 60 weitere SportlerInnen an dem Wochenende auf an die Ostsee, um als IndividualsportlerInnen einige gemeinsame Touren zu paddeln. Aus den erhofften Surfs und Downwinds wurde leider aber nix.Schwacher, teils ablandiger Wind „bügelte“ ist Ostsee platt.Einziger Trost – unter diesen Bedingungen wäre die 26 Km lange Regattastrecke vom Eckernförder Südstrand bis in die Kieler Förde nach Strande eine echte Quälerei geworden.

So paddelten wir also gemeinsam 2 „Trainingseinheiten“ am Freitagnachmittag (18 Km) und Samstagvormittag (12 Km) in der Eckernförder Bucht.

Samstagnachmittag riss dann endlich die Bewölkung auf und ich konnte von meinem Quartier in Strande ein reges Treiben von Segel- & Motorbooten, Berufsschifffahrt und sogar einem Kreuzfahrtschiff beobachten.

Der immer noch schwache Wind lockte mich nicht sehr zu einer weiteren Trainingsfahrt und so entschied ich mich stattdessen mit meinem Auslegerkanu eine Tour in der Kieler Förde zu paddeln.

Mein erstes Ziel war das Marineehrenmal in Laboe, welches genau gegenüber meines Ausgangspunktes in Strande, in 4 Km Entfernung, lag.

Mein 6,3 m langes Boot erregte bei vielen Seglern Aufmerksamkeit, da ich doch unter diesen Bedingungen schneller vorwärts kam als sie selbst. Aufmerksam musste ich aber auch selbst sein, da neben der Querung der 400m breiten Schifffahrtslinie, ich ganz am untersten Ende der Vorfahrts- & Befahrungsregeln stand.

Nach einem kurzen Stopp, direkt vor dem Museums-U-Boot am Strand von Laboe paddelte ich weiter Richtung Kiel.

Kurz vor der Einfahrt zum Nord-Ostsee-Kanal querte ich erneut die Fahrrinne und machte mich, vorbei an Badestränden, Steiluferabschnitten, Yachthäfen und dem ehemaligen Olympia-Stützpunkt Sierksdorf, auf den Rückweg nach Strande.

Gute 2 Stunden habe ich für die 16Km-Rundtour gebraucht und genossen nicht an einer weiteren Trainingseinheit teilgenommen zu haben.

Bei einem (oder waren es doch 2) Gläschen Rotwein im Strandkorb und einem tollen Sonnenuntergang habe ich den Abend ausklingen lassen. Dabei kam mir der Gedanke am nächsten Morgen, ganz früh eine Sonnenaufgangstour zu paddeln. Das mit dem frühen Aufwachen und Paddeln hat dann auch geklappt aber mit dem Sonnenaufgang war mal gar nichts. Dicker Seenebel versperrte schon die Sicht von meinem Zimmer zum naheliegenden Yachthafen. Trotzdem, gut ausgerüstet und mit meiner GPS-Seekarte „bewaffnet“, ging ich auf´s Wasser.

Zunächst dicht am Ufer entlang paddelte ich durch die graue Suppe und störte einige Angler in ihren Booten.

Völlig überrascht war ich als mir wenig später 2 andere Kanuten entgegenkamen. Dann wurde ich mutiger und testete die Genauigkeit meines GPS-Gerätes aus, indem ich eine Fahrrinnentonne anpeilte.

Erst 200m vor dem Erreichen der grünen Tonne tauchte diese schemenhaft aus dem Nebel auf und mein Navi-Pfeil zeigte beim Erreichen genau auf den eingezeichneten Punkt.

Nach dieser nicht ganz erlaubten Aktion (unter diesen Bedingungen ist die Befahrung einer Schifffahrtszone mit einem ungekennzeichneten Kleinboot nicht erlaubt!!!) machte ich mich auf den Heimweg und fand auch meine Anlegestelle ohne Schwierigkeiten wieder. Eine Dusche und ein gutes Frühstück – Boot aufladen – und zurück nach Herford.

Part II

Wieder Ostsee.

Dieses Mal nach Rerik und mit Christoph.

Es hat sich in den Vorjahren bewährt und so sind wir auch in diesem Jahr am Montag angereist und haben unser Quartier beim Fischer Never bezogen.

Auch das Wetter war eigentlich wie im Vorjahr – blauer Himmel, Sonne satt und ab 11 Uhr verbrennt man sich die Fußsohlen am Strand. Top Bedingungen für einen Ostseeurlaub – aber eigentlich sind wir ja hier um uns schon einmal an Wind- & Welle, für die am Samstag stattfindende Deutsche Meisterschaft im OceanSport, zu gewöhnen.

Stattdessen führt uns unsere erste Paddeltour auf die spiegelglatte Ostsee Richtung Kühlungsborn.

Auch an den folgenden Tagen ändert sich die Wetterlage überhaupt nicht,

sodass ich eine ausgedehnte Touren um die Halbinsel Wustrow durch das Salzhaff, weite Dreieckskurse auf dem Meer und zum Naturschutzgebiet (teilweise mit Christoph) gepaddelt bin.

Nur am Mittwochvormittag wehte der Wind mit etwa 3 Bft. von der  Seeseite, sodass wir endlich ein paar kleine Surfs vor der Seebrücke paddeln konnten – die einzigen Wellen der Woche.

Die Abende ließen wir dann regelmäßig, in den Liegestühlen von „Kalles“-Beachbar, Gitarrenmusik und schönen Sonnenuntergängen ausklingen. 

Über die Woche reisten dann immer mehr OceanSportlerInnen an.

Schon am Donnerstagabend entschied die Wettkampfleitungen das die „besten“ Regattabedingungen am Samstagvormittag zu erwarten wären. Die Strecke, von ca. 22km, wurde von Timmendorf (Insel Poel) nach Rerik festgelegt.

Daher war am Samstag frühes Aufstehen angesagt, da die Startzeit auf 9:00 Uhr angesetzt wurde und Kanuten und ihr Equipment zuvor auf dem 35Km langen Landweg nach Timmendorf „shutteln“ mussten.

 Den Job als Shuttle-Bunny hat Christoph übernommen, da er sich aufgrund seines Trainingsrückstands nicht zumuten wollte.

Los ging es für die über 100 Kanuten dann aber doch erst um 10 Uhr.

Auf ca. 150 m Strandbreite warteten die Oceansportler hüfttief im Wasser stehend auf die Startsirene.

Zunächst paddelte der wilde Haufen auf die ca. 700m vor dem Timmendorfer Strand liegende Boje zu.

Eine spannende Rennphase, da alle Boote dichtgedrängt auf kabbeligem Wasser auf einen Punkt zusteuern und ihre Positionen suchen.

Aber bereits nach 2 Kilometern zieht sich das Feld, wie eine Perlenschnur auseinander und kleine Gruppen versuchen durch gegenseitiges „Welle fahren“ ihre Kräfte zu schonen.

Das ist bei gut 25 Grad auf dem Wasser, der stechenden Sonne und der fehlenden Wind- und Wellenunterstützung auch bitter nötig.

Die ersten 5 Kilometer entlang der Küste Poels kann ich noch ein gutes Durchschnittstempo von 10,5 Km/h verzeichnen und einige Mitstreiter überholen.

Doch dann zieht irgendwer (Gott sei Dank nicht nur mir) den Stecker und das Tempo auf der GPS-Uhr im Cockpit sackt auf 9 – 9,5 Km/h.

Vielleicht liegt es an der Grundströmung, keine Ahnung, aber auf jeden Fall fällt das Paddeln bei der Hitze immer schwerer – die verpflichtete Schwimmweste trägt ihren Teil dazu bei und ich ziehe meine Mütze während der Regatta immer wieder durchs Wasser um sie patschnass wieder aufzusetzen.

Auf Höhe der Durchfahrt ins Salzhaff fällt mir auf, dass die vor mir fahrenden Kanuten immer weiter von der Küste weg ziehen um evtl. doch noch bessere Bedingungen zu finden.

Diese Hoffnung teilte ich nicht und paddelte den direkteren Weg auf die noch ewig weit entfernt scheinenden Steilküstenknick am Ende der Wustrow zu.

Eine gute Idee denn am Ende der Steilküste und dem Unrunden der letzten Sperrgebietsboje habe ich meinen, zuvor schon gut 100m enteilten, Paddelkumpel Marco aus Gießen wieder eingeholt.

Meinen Vorschlag, einen 150m vor uns fahrenden OC1, mit gemeinsamer Taktik bis zum 4 Km entfernten Ziel noch einzuholen, lehnt er, von der Hitze entnervt, ab.

Daher nehme ich mit meinem langen Schlag allein die Verfolgung auf und setze mich langsam von Marco ab.

Das mit dem Einholen klappt allerdings auch nicht – jedenfalls nicht mir.

2 Km vor der Seebrücke Rerik bemerke ich, das ich selbst verfolgt werde. Was soll´s – nochmals den Paddeldruck erhöhen!

Das reicht – jedenfalls bis zum Erreichen des Strandes – das Ziel liegt aber noch 12 m den Strand hoch – und auf dem „Landweg“ zieht ein junger Mann (er könnte mein Sohn sein) noch an mir vorbei –  33/100 Sekunden vor mir im Ziel. 

Egal – 5 Minuten, im Schatten sitzend, Eistee trinkend und Melonenstücke essend, geht erst einmal gar nichts.

Dann erst ziehe ich die scheiß Schwimmweste aus und geselle mich zu den anderen Finischern knietief und im Schatten der Seebrücke in der Ostsee. Den Rest des Nachmittags regenerieren wir am Strand bevor es am Abend zum zweiten Fischessen in die „Steilküste“ geht.

Den krönenden Abschluss des Tages gibt es dann um 21 Uhr am Strand – die Siegehrung.

Im großen Kreis am Strand, neben „Kalles Beachbar“, würdigen wir die Deutschen MeisterInnen im OceanSport und lassen dort auch den Abend ausklingen.

Eine tolle, leider Wind- und Wellen arme, Woche geht  zu Ende.

 

 

RuS-EC (Rund-um-Schafenberg-Ersatz-Challenge) 2021

1 Mai

Bereits zum zweiten Mal fand diese Regatta unter Corona-Bedingungen statt. In diesem Jahr ging, trotz krankheitsbedingtem Trainingsrückstand, neben Jens Steffen auch Christoph Schröder an den Start.

Normaler Weise umrunden die Kanuten in ihren Ausleger-Kanus drei Mal die Inselgruppe Schafenberg auf dem Tegeler See in Berlin um die Regattastrecke von 16 Kilometern zu bewältigen.

Aber besondere Zeiten verlangen nach besonderen Mitteln und so paddelten deutschlandweit fast 150 Kanuten auf ihren Heimstrecken die Distanz und übertrugen ihre Ergebnisse online in die Rangliste.

Natürlich lassen diese Zeiten, aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen wie Wetter und Gewässerzustand, einen realistischen und gerechten Zieleinlauf nicht widerspiegeln – aber darauf kommt es auch gar nicht an.

Zu wissen das sich zeitgleich überall in Deutschland Sportkameraden schwer ins Schwitzen kommen und ihr Bestes geben, ist Ansporn genug!

Hoffentlich verbessert sich die Corona-Situation in den nächsten Wochen, da Ende Mai die erste reale Regatta in der Eckernförder Bucht seit fast 2 Jahren stattfinden soll – natürlich auch mit OceanSportlern aus Herford.

And the winner is? – Christoph im Ziel 

Wir trauern um Günter Brüggemann

25 Feb

Der Herforder Kanu Klub trauert um sein langjähriges Vorstandsmitglied Günter Brüggemann.
In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Vereinskameraden Günter Brüggemann, der am 10. Febr. 2021 im Alter von 86 Jahren verstarb.
Günter war seit 1969 Mitglied im Herforder Kanu Klub. In dieser Zeit hat er sich mit vollem Einsatz dem Segelsport im HKK gewidmet und war lange Jahre als Segelwart tätig.
Ihm verdanken wir die gute Entwicklung der Segelabteilung im Herforder Kanu Klub. Darüber hinaus war es ihm gelungen, ein damaliges Pachtgelände am Steinhuder Meer für die Segelabteilung als festen Standort zu etablieren. Lange Jahre hat er auch die Segelausbildung im Verein begleitet.
Gerne erinnern wir uns an viele schöne Segeltörns auf der Ostsee und Vereins-Regatten auf dem Steinhuder Meer unter seiner Führung. Unvergessen werden auch die vereinsinternen Einhand-Regatten für Zweimann-Boote bleiben an denen er bis ins hohe Alter teilnahm.
Wir wünschen den Hinterbliebenen viel Kraft bei dem schmerzlichen Verlust und sagen gute Reise `Käpt´n Rum`………..!

Wir trauern um Wolfgang Behammer

19 Feb

Der Herforder Kanu Klub trauert um sein Ehrenmitglied Wolfgang Behammer, der am 28.01.2021 im Alter von 89 Jahren verstorben ist.
Wolfgang Behammer war seit März 1967 Mitglied im Herforder Kanu Klub.
Mit Beginn der 1970er Jahre war Wolfgang Behammer für mehr als 10 Jahre als ehrenamtlicher Rennsportwart und Kanurennsport-Trainer im Herforder Kanu Klub tätig. In dieser Funktion hat er Anfang der 1970er Jahre den Neuaufbau unserer Rennsportgruppe vorangetrieben. Besonders um die Eingliederung der jugendlichen Vereinsmitglieder in diese Gruppe war er sehr bemüht, und es gelang ihm dem Kanurennsport im Verein wieder eine große Breite zu geben. Auch Kurzstrecken-Regatten wurden unter seiner Regie in den 70er Jahren wieder auf der Werre durchgeführt.
Als ehemaliger Leistungsboxer führte er einige der im Boxsport üblichen Trainingsmethoden neu in das Kanurennsporttraining ein und hat dadurch eine junge und sportlich ambitionierte Renn-sportgruppe in unserem Verein etabliert.
Erfolge stellten sich schnell ein, und so konnten sich viele der von ihm betreuten Sportler für die Teilnahme an Landesmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften qualifizieren.
Auf Bezirksebene (Kanu NRW – Bezirk 10) war er viele Jahre als ehrenamtlicher Trainer tätig und hat damit den Kanurennsport über den Verein hinaus gefördert und unterstützt.

Auch seine Familie hat Wolfgang in sein Schaffen mit einbezogen.
Seine leider viel zu früh verstorbene Tochter Heike war ebenfalls als Trainerin für unseren Verein tätig. Seine Tochter Bärbel war als Rennsport-Kanutin aktiv.
Und seine Frau Renate hat ihm in den privaten Bereichen den „Rücken freigehalten“ und ihn auch bei der Trainerarbeit leidenschaftlich unterstützt.

Der Herforder Kanu Klub hat Wolfgang Behammer viel zu Verdanken.
Wir werden ihn in ehrenvoller Erinnerung behalten.

Der Vorstand

(Herforder Kanu Klub e.V.)

EISZEIT – auch dem Individualsport werden die Grenzen aufgezeigt

14 Feb

Die ganze Stadt versank im Schnee – aber auf dem Wasser war „die Bahn“ noch frei – noch!

Am vergangenen Sonntag fegte heftiger Wind mit reichlich Schnee über das Land und tauchte alles in eine dicke, weiße Watteschicht ein. Die, die immer noch mit dem Auto unterwegs sein mussten oder wollten kamen nur noch im Schritttempo voran und auch auf den Bürgersteigen und Wegen hatten die Fußgänger Mühe voran zu kommen. Die letzten hart gesottenen Jogger schlitterten über den Werredeich – aber auf dem Wasser ist man sicher unterwegs, dachte ich mir und schnappte mir meinen „Outi“. Und wirklich – der Ostwind pfiff über den Deich und auf der Werre war ich fast windgeschützt. Nur der feine, fallende Schnee beeinträchtigte die Sicht.

Erstaunte Blicke vom Ufer gab es natürlich auch und einige Fußgänger zückten schnell ihre Smartphones um ein Foto von meiner Trainingstour zu schießen. An der Fontäne am Wehr schlidderte ein Mann waghalsig zum Ufer runter um eine Nahaufnahme von mir zu machen und rief, ob ich verrückt sei bei dem Wetter auf´s Wasser zu gehen. Meine Antwort war nur, dass es eher verrückt ist wegen einem Foto fast in die Werre zu fallen. Aber es hat sich gelohnt. Der bekannte Stadtführer mit dem großen Hut hat mir später die Fotos zugemailt. 

Für dieses Foto riskierte MP alles

Coronakonformes Paddeln auf der Emmer vom Schiedersee bis Bad Pyrmont

14 Feb

Am Sonntag, den 24.01.2021, ging es für unseren Jugendwart in einer Corona-konformen Dreiergruppe (1 Haushalt + 1 Person) aus zwei Kanuvereinen (KC Schieder und Herforder Kanu Klub) auf der Emmer vom Schiedersee bis nach Bad Pyrmont. Bei winterlichen 0 °C und Schnee ging es dann nach einem turbulenten Einstieg auf eine gemütliche Paddeltour mit einer wundervollen winterlichen Aussicht. Trotz den niedrigen Temperaturen konnten wir das Paddeln sehr genießen und konnten ohne größere Schwierigkeiten den geplanten Ausstieg erreichen, sodass wir uns bei Tee und Keksen wieder aufwärmen konnten.

Weihnachtsmänner auf der Werre

6 Dez

Nach der coronabedingten Absage des traditionellen Nikolauspaddelns, bei dem die Jugendabteilung des Herforder Kanu Klub e. V. am 6. Dezember den Nikolaus nach Herford paddelt und dieser dann auf seiner Tour vom Bergertor in die Stadt wartende Kinder beschenkt und romantische Stimmung in die Herzen aller Besucher zaubert, ließen es sich die drei Ocean-Sportler Jens Steffen, Christoph Schröder und Thomas Brandt in diesem Jahr nicht nehmen, gleichfalls als Weihnachtsmänner verkleidet ihr sonntägliches Outrigger-Kanu-Training zu absolvieren. „Ich hatte am Freitag mit Weihnachtsmütze und Rentiergeweih am Boot schon mal vorgefühlt und vom Ufer aus Applaus erhalten“, so berichtete Jens Steffen, „da müssen wir am Sonntag wenigstens die Tradition wahren“. 

Und so wurden vor dem Training aus den Renn-Booten Ren-Boote, die winterliche Sportkleidung ergänzt um jeweils einen roten Mantel und nach einem kurzen Facebook-Hinweis gegen 11:00 Uhr die Boote zu Wasser gelassen. 

„Das regnerische Wetter verhinderte zwar einen Ansturm von Besuchern am Weddigenufer in Herford, dennoch gelang es uns dreien, von etlichen Handys entlang der Werre aufgenommen zu werden,“ schildert Christoph Schröder. 

Immer wieder wurden die drei Paddler aufgefordert, „ins Bild“ zu fahren und dafür teilweise auch aus den Fenstern der angrenzenden Häuser von Kindern mit Jubelschreien bedacht. „Wenn man so einfach Freude in die Gesichter zaubern kann, haben wir trotz Corona am diesjährigen Nikolaustag mit unserem alternativen Nikolauspaddeln alles richtig gemacht“, ergänzt Thomas Brandt.