Humorvolle Zeitgenossen

27 Feb.

Eine nette Geschichte erlebten wir letzten Herbst auf der  Urlaubsheimreise.

Wir beide lieben ja unser kleines, spritsparendes  Auto und ich zudem mein "langes" Seekajak. Mit beiden zusammen ging´s letztes Jahr wieder in den Herbsturlaub an die Ostseeküste nach Rügen.

Schon auf der Stahlbrode-Fähre rüber nach Rügen wurde das kleine rote  Auto mit den "gefühlt doppelt so langen" gelben Kajak auf dem Dach  offensichtlich reichlich beäugt.
Nach Ankunft in Lauterbach wurden wir beim Abladen am Hafen auch entsprechend angesprochen ("Waren Sie nicht  vorhin auch auf der Fähre?").

Eine besonders nette Kommentierung zu unserem "rollenden Dreamteam"  erhielten wir jedoch auf der Urlaubsrückfahrt.
Zur Halbzeit haben wir  an einer Raststätte eine kurze Pause eingelegt. Das Auto stand bis zum  Bordstein vorgezogen in einer Schrägparkbox und das mit einer  orangefarbenen Fahne vorschriftsmäßig gekennzeichnete, nach hinten hinausragende Heck des Kajaks ging mit seiner Gesamtlänge von 5,35 m  exakt bis zur Strassenkante. Das sah schon recht witzig aus.
Zu der  Ansicht kam offenbar ebenfalls ein anderer rastender Autofahrer bzw. Autofahrerin.
Als wir nach der Pause zum Auto zurück kamen sahen wir beim Einsteigen einen kleinen Zettel unter dem Scheibenwischer. Ein klassisch erster Schreck - aber ein Knöllchen konnte es hier ja wohl  kaum sein.
Wir nahmen den Zettel ab und sahen die handgeschriebene Notiz:

"Ein größeres Auto wäre vielleicht hilfreich!"

Im ersten Moment waren wir etwas irritiert, dann dachten wir aber  "hilfreich vielleicht schon - aber damit hätten wir diesen netten  Moment NICHT gehabt". Das "Herzchen" am Ende der Notiz verrät, dass es sich durchaus um  einen humorvollen Kommentar handelte. Wir schauten uns noch dezent um, um möglicher Weise die, insgeheim unsere Reaktion beobachtenden Autoren der Notiz zu entdecken und mit einem Lächeln bedenken zu können. Aber wir sahen niemanden fröhlich-verschmitzt dreinschauen.
Eine nette kleine Geschichte, die einem die Rückfahrt aus  sehnsüchtigen Seekajaktagen an der Ostsee versüsst hat. 
Martin Palmer, 17.02.2019)

Rügen, entlang der Kreidefelsen…

9 Nov.
Einen im Oktober zufällig zeitgleichen Aufenthalt auf Rügen nutzten Michael Norys und Martin Palmer zu einer gemeinsamen Seekajak-Tour entlang der beeindruckenden Kreidefelsen und vorbei am „Königstuhl“ nördlich von Sassnitz. Die für diese Jahreszeit ungewöhnlich günstigen Wetterbedingungen, Windstärke West 2 bei ablandigem Wind, ermöglichten bei Sonnenschein und blauem Himmel eine Tour, bei der man sich voll auf die atemberaubende Schönheit der Kreidefelsen und Buchenwälder des Nationalparks Jasmund von der Wasserseite aus konzentrieren konnte. Gestartet wurde am späten Vormittag am Kiesstrand von Sassnitz. Entlang an dem historischen Seebadpanorama von Alt-Sassnitz kamen schon bald die ersten Kreidefelsen in Sicht. Nach einigen Kilometern wurde das auf einem Felsvorsprung gebaute Leuchtfeuer „Kollicker Ort“ passiert, bevor die bekannte Klippenformation „Königsstuhl“ passiert wurde.Ein bemerkenswerter Anblick, wenn man von unten die Besucher der Aussichtsplattform oben auf der Klippe nur als winzige Punkte wahrnimmt. An diesem Stelle wurde gemeinsam entschieden, noch nicht die Rückreise anzutreten, sondern noch die weiteren 5 Km bis zum Hafen Lohme zu paddeln, um dort zu einer Pause anzulanden (was im Nationalpark am Fuß der Klippen – außer in echten Notfällen  – verboten ist). Nach insgesamt 13 Km wurde der Hafen von Lohme erreicht, wo ein am Hang liegendes Cafe zu Kaffee und Kuchen sowie einer wunderbaren Aussicht bis Kap Arkona einlud. Gut gestärkt losgefahren, wurde nach der 13 Km langen Rückfahrt entlang der Kreidefelsen gegen 17 Uhr – rechtzeitig vor Sonnenuntergang – Sassnitz wieder erreicht. Nach dem Verstauen der Boote ist der aktive Tag mit einem Fischbrötchen auf dem Oberdeck eines Fischkutters und Blick über den Hafen Sassnitz bei Sonnenuntergang stimmungsvoll beendet worden.   (Martin Palmer, 08.11.2018) [slideshow_deploy id=’4929′]

Arbeitseinsatz am Bootshaus

29 Okt.

Kennt einer den Film Kettensägen Massaker?

Teil 2 geht so:

Es trafen sich am letzten Wochenende im Oktober 20 Freiwillige, könnten sogar 21 gewesen sein, auf alle Fälle ganz viele, auf dem Gelände des Herforder Kanu Klubs zum herbstlichen Arbeitseinsatz.

Bewaffnet mit 4 Spaten, 3 Besen, 2 Laubrechen und der besagten Kettensäge ging es an die Arbeit.

Die Sonne brach im Laufe des Vormittags durch die Wolken, und was soll ich sagen… alles lief einfach sehr gut.

Die Kaffeemaschine lief (an dieser Stelle übrigens ein Dankeschön für den leckeren Kuchen),

das Wasser aus dem Gartenschlauch lief – jetzt ist das Vordach wieder sauber und die Dachrinnen frei, der Beton lief in die dafür vorgesehenen Löcher für die Schilder, Gaffel vom Fahnenmast abnehmen lief problemlos und auch die Kettensäge hatte einen enormen Lauf. Nichts konnte sie stoppen, weder Spritmangel, noch gerissene Sägeblätter. Getreu dem Motto, wenn schon einmal so viele Leute zusammenkommen, muss es sich auch lohnen.

Falls der ein oder andere nächste Woche meint, er hätte die falsche Einfahrt zum Kanu Klub erwischt, dem kann ich entgegnen: Nein, das ist schon richtig, das muss so und das wächst auch wieder.

Übrigens konnte bei der Gelegenheit auch ordentlich viel Müll eingesammelt und entsorgt werden.

Dann noch etwas für Bastler und Handwerker:

Wir hätten nun gute Pflastersteine günstig abzugeben. Gefunden an diversen Plätzen in den Büschen und liebevoll zur Begutachtung aufgestapelt.

Reicht für eine kleine Grillfläche, Boden für ein Gartenhäuschen oder Wege zwischen den Blumenbeeten. Von dem Erlös wird ein Häcksler für das Kettensägen Massaker Teil 3 in ca. 5 Jahren angeschafft 😉

Und nun noch einmal sachlich:

Es war sehr schön, draußen an der frischen Luft, abteilungsübergreifend mit Drachenbootpaddlern, Kanujugend, Wanderfahrern und Oceansportlern mit viel Spaß viel zu schaffen.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer!

(Verfasserin Susanne Schirmer)

 

Paddeltour der Werre-Dragons

23 Okt.

Zehn kleine Paddlerchen….Neee so lief es ja nicht!!…Gestartet sind wir mit 14 Paddlern und gelandet auch mit vierzehn, auch wenn der ein oder andere davon nicht mehr so ganz trocken war…

Die Werre- Dragons sind auf der Werre gepaddelt….

 

 

„Ja neee, was für eine Überraschung – wie jeden Montag und Mittwoch“ wird jetzt der ein oder andere sagen…..EBEN NICHT!

Am 14.10 um 10.30 Uhr trafen sich – bei tollstem Paddelwetter – 14 Werre Dragons nicht zum Drachenboot-Training, sondern um sich mit dem geheimnisvollen Gefährt KAJAK auf Wasser zu begeben….Erste Feststellung ….“Verrückt, da sind ZWEI Paddelblätter am Schaft!!!“

Dann gings los:

Es musste ja jetzt plötzlich JEDER ein Boot haben…und ein Paddel (mit ZWEI Paddelblättern)….Dann noch Spritzdecke, Schwimmweste und Helm….Und dann ging’s los….Ich kann in dem Boot nicht sitzen, meine Spritzdecke passt nicht, mein Helm rutsch, meine Weste ist zu groß…..Tja, bis man mit so einer Rasselbande aufs Wasser kommt….Das ist leichter gesagt als getan!

Aber endlich hatte wir es geschafft…Jeder war mit einigermaßen passenden Boot und Zubehör ausgestattet, die Boote auf dem Anhänger verladen, der Prä-Tour-Sekt getrunken und alle 14 Leute auf Autos verteilt.

Und so machten wir uns auf den Weg nach Schöttmar.

Auf dem  Gelände von Rio Negro ließen wir uns und unsere Boote dann ins Wasser der Bega gleiten…..Soooo viele Boote auf einem sooo kleinen Bach…..Und das mit dem Steuern musste der ein oder andere auch noch in den Griff kriegen…Nächste Feststellung: „Da hat ja gar kein Steuermann hinten drauf Platz!!“

Aber nun, das sind Widrigkeiten, von denen lässt sich ein Drachenbootfahrer nicht so leicht aus der Bahn werfen und wir machten uns auf den Weg auf der Bega Richtung Bootshaus….DAS war ja mal ein Abenteuer!

Dieser Fluss wirkt so harmlos, und dann? Untiefen, Strömungen, umgestürzte Bäume, die den Fluss blockieren…Es war tatsächlich eine Herausforderung wenn man bedenkt, dass die meisten noch nicht so häufig, wenn nicht sogar noch nie in einem Kajak gesessen haben.

Aber, bootserfahren wie wir alle sind, haben wir es gemeistert……

Okay, wir hatten uns unterwegs einen Kenterschluck verdient (das muss aber auch so sein, oder?!) und experimentierfreudig wie wir sind hat dann der ein oder andere auch mal versucht so einen Stromschnelle quer oder gar zum Teil rückwärts zu befahren – und ist dabei NICHT gekentert – RESPEKT!

Ja, wir sind an dem ein oder anderen Stein oder der ein oder anderen Sandbank hängen geblieben – trotz Ansagen „Rechts halten!“…“Himmel welches Rechts meinen die????“

Aber alles in allem war es eine tolle und spaßige Veranstaltung, die ALLE als wiederholungswert angesehen haben…Und den Kenterschluck und den Post-Tour-Sekt hatten wir uns redlich verdient!
(Von Gabi Schmitz)

 

Trainingslager der Werre-Dragons in Leer (Ostfriesland)

11 Mai

Moin !

Endlich Frühling, die Tage sind jetzt wieder länger, das Wetter….naja.

So machten sich Ende April 16 eifrige Paddler auf den Weg nach Leer in Ostfriesland zum diesjährigen Trainingslager.

Gut gelaunt verteilten wir uns dann am Freitag auf die Autos und los ging es in den Norden.

Am Ziel wartete bereits der uns wohl vertraute VersorgungsBenz mit zwei Kisten Detmolder – auf euch ist halt Verlass!

Dank telefonischer und elektronischer Kontaktanbahnung durften wir beim Ruderverein Leer e. V. deren Drachenboot und deren Räumlichkeiten für ein geringes Entgelt benutzen.

Geschlafen wurde im nächst gelegenen Hotel, ca. aus den 50er Jahren. Leider nicht mit dem Charme aus dieser Zeit, wohl aber mit dem Staub, dem Teppich und den Fliesen, soweit noch vorhanden. Was soll´s, es hat ja nicht rein geregnet….. Continue reading

Die HKK Jugend ist wieder auf dem Wasser!

8 Apr.

Endlich ist es soweit – das Wassertraining hat wieder begonnen!!

 

Am 04.04. waren wir nach der Winterpause das erste Mal wieder auf dem Wasser – bei strahlend blauem Himmel, durchwachsenen Temperaturen, und mit 12 Leuten!

 

Allerdings gibt es dieses Jahr ein paar Änderungen:

Das Anfänger und Schnupperpaddeln startet ab nächsten Dienstag bereits um 17.30 Uhr und geht bis 18.15 Uhr.

Das Vereinstraining beginnt wie gehabt um 18.00 Uhr und endet um 19.30 Uhr!

 

 

 

Wir freuen uns auf eine tolle Paddelsaison!!

Müllsammelaktion – auch die HKK Jugend war dabei!

8 Apr.

-von Jenny Berger-

Am 25.03. haben wir uns beim Herforder Kanu Klub zum Müll sammeln getroffen. Wir haben mit 2 Canadiern , aber auch zu Fuß, die Werre und das Ufer sauber gemacht. Jeder war mit Mülltüten und Handschuhen ausgerüstet.

Wir haben jede Menge Müll, aber auch viele interessante Dinge gefunden, wie zum Beispiel einen Grill und einen Schirmständer.

Letztendlich war jeder zufrieden, etwas gutes für unsere Umwelt getan zu haben. Nächstes Jahr werden wir bestimmt erneut eine Müllaktion für die Werre machen.

HKK Jugend geht Kegeln

8 Apr.

– von Judith Vollmer-

Zum Abschluß der Wintersaison 2016/2017 hat die Jugendabteilung des HKK am 21.03. die Kegelbahn im Griechischen Restaurant Mythos erobert.

Besonders nervenaufreibend wurde es beim Schnapszahl-Kegelspiel:

„Bloß keine fünf“ hallt durch den „Mythos“.

Das Geräusch von fallenden Kegeln und Kindergeschrei erfüllt den kleinen Raum.

Es riecht nach Gummi, Gyros und Pommes. ..

…und am Ende waren die 90 min Zeit viel zu schnell vorbei…

Sommersaison HKK-Jugend 2016

23 Okt.

Pokal Indoor-Cup

Und ehe man sich versieht ist es schon wieder Herbst, die Boote werden eingemottet und die Paddelsaison dieses Jahr ist vorbei.

Aber immerhin konnte die HKK Jugend dieses Jahr mit einigen Aktionen aufwarten:

Am 14.02. haben wir in Minden im Melitta-Bad einen Drachenboot-Indoor-Cup bestritten und immerhin den dritten Platz belegt und somit einen dicken Pokal mit nach Hause gebracht!!!

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Werre-Dragons, Trainingslager auf dem Sorpesee

20 Apr.

Trainingslager Sorpesee!

Toll – …..nee echt.

Hat Spaß gemacht, wir hatten Wasser, Wetter, Miesepeter, Camper und Alkohol.

 

Also die Jugendherberge war eine Klassische welche. Nicht schlecht aber halt auch nicht 4 Sterne Komfort.

Dazu gehörte auch das Essen, leider. Aber; wir sind ja nicht verhungert. (….Sonntag Morgen Frühstück sogar mit Ei!!!)

Hätten wir gewusst, dass wir einen eigenen Gemeinschaftsraum erhalten und wir uns das Bier gekühlt dorthin hätten liefern können, wäre es noch besser gewesen für einen gemütlichen ersten Abend.

Gut zu wissen…… Nachher ist man immer schlauer.

Aber das Getümmel mit Euch im Mädchenzimmer war auch schön. <3

Sogar Familienhund Rau hätte mit gedurft in die DJH.

Der See hat uns alle verzaubert. Kristallklares Wasser, schön tief, mit Wellengang,… super für die Trainingseinheiten.

Davon gab´s 3 am Samstag. Danke an Grappie & Jens – wir haben jetzt alle „Körper“!!!!!
Zumindest wurden wir vom Wetter belohnt für die Strapazen.

Am Samstag Abend wurde es dann etwas ruhiger, denn einige mussten nach Hause. Der „Rest“ hat sich noch einmal ins Mädchenzimmer verzogen und den Abend zusammen ausklingen lassen. Das Barfach musste ja noch geleert werden.

Sonntag war dann Wetter-technisch nicht so der Tag zum Bootfahren- daher waren wir froh über die Variante:

Boot nach dem letzten Training am Samstag raus, saubermachen und ab auf den Hänger. Der dann brav auf dem Parkplatz stand. (wegen „Oberförster Puddlich“).

Um 10:00 Uhr ging´s dann auch für uns ab nach Hause….

Alles in einem: Ein gelungenes Trainingslager auf dem Sorpesee.

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