Hiddensee-Marathon 2018

19 Juli

70 km – im Kajak – gegen Wind und Wellen

Der Hiddensee-Marathon hatte am 30. Juni seine 17. Auflage in schönster Landschaft.

Michael Norys war unter 60 Kanuten das erste Mal dabei. Die Länge und die Wellen machen den Hiddensee-Marathon zum härtesten Offshore-Rennen Deutschlands. Es wird ein Rundkurs gefahren und der Wind bläst auch mal von vorne.

Die kurzen, kabbeligen Wellen auf den Bodden – die Gewässer zwischen den Inseln bzw. der Küste – können sehr unangenehm sein. Kommen die großen Wellen auf der Ostsee von der Seite, ist Beweglichkeit in der Hüfte gefragt, um nicht dauernd Stützschläge einsetzen zu müssen, die für das Fortkommen eher hinderlich sind.

Jedes Jahr geben Athleten auf oder werden aus dem Rennen genommen. Der Stralsunder Kanu Club hatte im Rahmen einer ausgezeichneten Organisation mit vielen Beibooten für die Sicherheit gesorgt.

Während internationale Topathleten wie Gordan Harbrecht die Strecke diesmal bei günstigsten Bedingungen in 5,5 Stunden fuhren, war Michael Norys am Ende seiner Kräfte aber glücklich vier Stunden später im Ziel.

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Familien-Tour 2018

23 Juni

Samstag, 23. Juni 2018, 8 Uhr – Nieselregen, kalt

Was machen wir? Paddeln, oder lieber nicht paddeln? Zwei sind schon im Boot unterwegs von Rinteln nach Vlotho. Also erstmal zum Bootshaus, mal sehen, wer dort kommen wird.

Drachenboot-Anhänger angehängt, Tore geöffnet – und tatsächlich, die Teilnehmer (bis auf ein Pärchen) laufen auf. Also 10er Canadier aufladen, einen Einer dazu, die Paddler auf zwei Autos verteilen. Zur Abfahrt noch ein kleiner Schauer.

Aber in Vlotho sah „die Welt“ schon ganz anders aus, zwar windig, aber trocken – und so blieb es. Gegen Ende der Fahrt kam sogar noch die Sonne heraus.

Zum Schluss noch eine kleine Stärkung in der Gaststätte am Anleger in Porta. So konnte ein gelungener Tag zu Ende gehen.

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Havel-Tour 2018

20 Juni

Langes Wochenende, also auf nach Potsdam zur Havel-Tour.

Herrliches Wetter, deshalb gleich nach der Ankunft und einem Begrüßungs-Kaffee in die Boote zur kleinen Tour nach Potsdam. Dort hat Aldi einen Anleger für Boote – für Paddler aber nicht so geeignet. Dafür gab’s auf der Rückfahrt eine kleine Erfrischung in einer Gaststätte mit passendem Anleger für Paddler.

Nach kräftigem Regen bis Mittag ging es am nächsten Tag  in die andere Richtung nach Alt-Werder. Einmal rund um die Insel, dann Einkehr in der Fisch-Gaststätte und zurück zu unserem sehr komfortablen Campingplatz „Sanssouci“.

Die dritte Tour führte dann durch den Judengraben an Potsdam vorbei unter der bekannten Glienicker Brücke hindurch zur alten Meierei, die mittlerweile zu einer Brauerei geworden ist.
Am Abend krachte ein kräftiges Gewitter mit sintflutartigem Regen über Potsdam. Unsere Zelte blieben so leidlich trocken.

Sonntags ging es zurück nach Hause, nicht ohne vorher noch zu versuchen, die verlorengegangene Sonnenbrille wiederzufinden – leider ohne Erfolg.

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Weser Marathon 2018

11 Mai

Gold auf der Mörderstrecke

Seit 48 Jahren fahren muskelbetriebene Boote von Hann. Münden nach Hameln. Das sind 135 km – an einem Tag. Wenn man den Shuttle-Service in Anspruch nimmt, sind  Zelt und Schlafsack schon am Ziel – also mussten Boot und Fahrer auch dort hin.

Ein gutes Wintertraining auf der Hausstrecke des HKK vor dem Bootshaus in Herford und ein geliehenes Seekayak von einem Händler aus Minden halfen, diese Strecke in einer Zeit unter 12 Stunden zu bewältigen.

Es gab auch Silber und Bronze für Strecken bis Beverungen bzw. Holzminden. Von den 1400 auch internationalen Gästen wählten aber doch fast 300 Sportler die lange Strecke – wenn man schon mal da ist!

Auch Ruderboote, Kajak´s und ein Drachenboot waren zu sehen.

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Rintelner Eisfahrt 2017

10 Dez.

Über 500 Paddelverrückte starteten in Hameln zur 46. Rintelner Eisfahrt – darunter vier Herforder Kanuten und ein fröstelnder Fahrer.

In Herford lag Schnee, in Hameln nicht, dafür wehte ein eisiger und kräftiger Wind.

Nach 26 km auf einer wasserreichen und damit schnellfließenden Weser erreichten die Paddler dann Rinteln – der Fahrer war schon da – um sich bei Glühwein und Erbsensuppe zu erwärmen. Und wie immer lud Conny noch auf eine Tasse Kaffe und selbstgebackenen Stollen in den Wohnwagen ein. So lässt’s sich aushalten.

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„Familien-Fahrt“ Weser

26 Juni

Die diesjährige Familienfahrt fand unter „Ausschluss“ unserer Pensionäre und Kindern statt. Gerade mal neuen Kanuten trauten sich bei diesem wechselhaften Wetter auf die Weser.

Der Start wurde von Hameln auf Fuhlen-Brüggeanger vorverlegt, die Strecke auf 17 km gekürzt. Mittendrin überraschte uns dann noch ein heftiger Regenschauer. Aber wir haben drüber gelacht – das Duschen kann heute ausfallen.

In Rinteln angekommen wurden wir vom Grill-Duft empfangen – das Essen war bald fertig.

Traditionell gab es anschließend noch Kaffee und Kuchen, wie immer selbst gebacken,  am Wohnwagen von Conny und Erwin.

Etwas weniger gepaddelt (8 km) – dafür den Tag genossen!

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Rentner-Tour Saale und Unstrut

17 Juni

Drei (alte) Männer … im Kajak

Typisches Rentner-Paddeln, von Sonntag bis Mittwoch in Naumburg an der Saale, bei gutem, manchmal heißem Wetter.

Montag wurde das schönste Stück der Saale von Camberg bis Naumburg gepaddelt. Wir waren fast die einzigen Paddler.

Dienstag ging es dann auf die Unstrut. Vier Wehre, drei davon wären fahrbar gewesen, aber (angeblich) mittlerweile verboten, mit unseren langen Booten bei dem sehr geringen Wasserstand auch nicht zu empfehlen. Gut wenn man eine kleine Bootsrolle mit hat, dann fällt das Umtragen sehr viel leichter.

Mittwoch dann noch ein kurzes Stück auf der Saale von Naumburg abwärts. Als Körperertüchtigung ganz gut, ansonsten nicht zu empfehlen, Stauwasser, noch ein Wehr mit Umtrage und langweilige Gegend.

Aber insgesamt eine schöne (Wein-)Gegend, die auch zum Radfahren über den schönen Saale-Radweg einlädt.

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Conny Löhr – Gold V

17 Juni

Auf dem Verbandstag des KV NRW wurde Conny Löhr in Abwesenheit das Wanderfahrer-Abzeichen Gold V verliehen.

Dies wurde nun vom Wanderwart des HKK in Vertretung des Verbandspräsidenten nachgeholt.

Gold bedeutet, mindestens 8000 km gepaddelt. Danach hat Conny fünfmal die Mindeststrecke von 500 km für Frauen pro Jahr gepaddelt, deswegen „Gold V“.

Herzlichen Glückwunsch

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Bezirks-Anpaddeln auf der Emmer 2017

27 März

Endlich passt alles zusammen. Die Sonne lacht vom Himmel, es ist angenehm warm mit den 14 Grad. Und vor allem hat die Emmer endlich mal genügend Wasser.

Der neue Pegel Nesenberg wird mit 80 cm sogar um 4 cm über Mindesstand angegeben. Aber das braucht man auch, um gemütlich und ohne ständiges Steine schrubben zu paddeln.

Unter den vielen Paddlern aus den verschiedenen Vereinen des Bezirks war der HKK mit immerhin 6 Kanuten vertreten. Mit dabei zwei Drachenboot-Fahrer, Susanne und Detlef, die sich in dem viel kleineren Boot und in den engen Kurven und kleinen Schwällen prima behauptet haben.

Ein herrlicher Tag mit herrlichem Paddelvergnügen, so kann es weitergehen.

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Das „kleine“ Anpaddeln

13 März

Auf Wunsch eines einzelnen Herrn, Reinhold, haben sich ein paar Kanuten schnell entschlossen, mal wieder den Elting Mühlenbach zu paddeln.

Mit in der Runde ein absoluter Neuling auf kleinen Bächen und das dann noch in einem fremden Boot, also zwei neue Dinge gleichzeitig. Aber es ist gut gegangen und hat offensichtlich auch Spaß gemacht – trotz zweier Kenterungen.

Am Bach hat sich auch viel getan, der Einstieg ist völlig verändert, das Naturfreunde Haus gibt es nicht mehr und auch der Ausstieg gleich hinter der Mündung der Glane in die Ems ist durch eine Baustelle unmöglich gemacht. Jetzt muss weiter gepaddelt werden bis zur Straßenbrücke Hembergen.

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